Namibia – Tag 3 und 4

Posted by on January 13, 2008 in Nambia 2007 | 0 comments

Unsere Route führt uns von Mariental zunächst kilometerlang über die C19 dem Horizont entgegen.

Pad

Nach ca. 100 Kilometern wechselt die Landschaft. Wir passieren die Tsarsisberge. Die sanften Hügel bieten eine schöne Abwechslung zu den letzen Kilometern. Nun sind einige Fotostopps angesagt. Nachdem wir den Tsarsishoogte Pass auf 2020 m Höhe passiert haben, geht es auf der D827 weiter, die uns an der Peripherie des landschaftlich schönen Namib Rand Gebeits vorbeiführt. Nach 5 Stunden Fahrt, kommen wir am frühen Nachmittag am Empfang am Fusse der Dünen in Wolwedans an. Wir lassen unser Auto am Parkplatz stehen, da wir mit dem Jeep zum “Dune Camp” gebracht werden. Schon der erste Eindruck fasziniert uns. 3 Zeltpaare auf einem Holzplateau sind in großzügigem Abstand in den Dünen verteilt. Jedes Zelt ist über einen Holzsteg mit einem Wasch- und Toilettenzelt verbunden.

Wolwedans Dune Camp

Die Zelte sind komfortabel und gemütlich eingerichtet. Der Blick aus dem Zelt offenbart uns eine atemberaubende Landschaft.

Blick aus dem ZeltDas Zelt

Das Farbspiel reicht vom orangroten Sand der Dünen, über die verschiedensten Pastelltöne, die das trockene Gras und die Büsche zeichnen. Gleich am Nachmittag begeben wir uns auf eine Pirschfahrt und genießen bei einem Sundowner die untergehende Sonne vor einer unendlich weiten Dünenlandschaft.

Am nächsten Morgen stehe ich um 5.45 auf, um im Licht der ersten Sonnenstrahlen in den Dünen Fotos zu machen, wärend Renate es sich auf dem Deckchair dick einmummelt, um Kaffee schlürfend den Sonnenaufgang zu beobachten. Den Rest des Tages fahren wir mit dem Jeep durch das Namib Rand Gebiet. Neben der Landschaft, in der sich endlose Grassavannen und hügelige Bergzüge abwechseln, begegnen uns natürlich wieder jede Menge Springböcke, Oryxantilopen, Zebras, Strauße, Gackeltrappen, Erdmännchen und auch einem Rudel Löffelhunde. Vom Leoparden sehen wir leider nur einen mehrer Tage alten Riss.

Das Ende des Tages begehen wir mit einem famosen Essen, dass uns zweisprachig in Englisch und Khoisan (einer Klicksprache) angekündigt wird. Mit uns am Tisch sitzen zwei ältere Damen im Alter von ca 65 Jahren. Sie erzählen, daß sie sich mit dieser Namibia Reise einen Kindheitstraum, den sie schon als 10-jährige hatten, erfüllen. Es ist faszinierend, wie sie sich diesen Traum 55 Jahre aufbewahrt haben und ihn sich dann letztendlich doch noch erfüllen.

Als wir vom Essen zu unserem Zelt zurücklaufen, offenbart sich uns erneut ein einmaliger Sternenhimmel, den ich in dieser Klarheit auf unserer weiteren Reise durch Namibia so nicht mehr erlebe.

Leider geht unsere Zeit auf Wolwedans viel zu schnell zu Ende. Als ich am letzten Morgen noch einmal zum Sonnenaufgang in die Dünen ziehe, begegnet mir ein Stinktier, das ich als solches erst gar nicht erkenne. Gut das ich ihm nicht zu nahe gekommen bin.

Ein ausgiebiges, gemütliches Frühstück beschließt unsere Zeit auf Wolwedans. Jetzt geht es wieder zurück auf die Pad, Richtung Sossusvlei wo uns wieder jede Menge Sand erwartet.

[Mehr Namibia Bilder gibt es hier. ]

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