Namibia – Tag 5 und 6

Posted by on January 16, 2008 in Nambia 2007 | 0 comments

Wir fahren von Wolwedans die C27 Richtung Sesriem. Die Pad ist ausgefahren und erweist sich als schlechteste Pad während unseres gesamten Namibia Urlaubs. Gegen 12.30 Uhr kommen wir in Sesriem am Campingplatz an. Den Camping Platz habe ich von Deutschland bereits vorgebucht. Gegen den Luxus in Wolwedans ist der Camping Platz ein echtes Kontrastprogramm. Egal, vor uns liegen zwei Tage voller intensiver Eindrücke. Nachdem wir unsere Stühle und den Tisch ausgepackt und uns orientiert haben, fahren wir in Richtung Sossusvlei. Unser Ziel ist das Hidden Vlei. Vom Parkeingang sind es 45 km zur Düne 45 und 60km bis zum Ende der Teerstraße. Hier parken wir unseren Wagen und laufen den 2km langen Weg zum Hidden Vlei. Zwischen den Dünen benötigen wir für die Strecke im Sand knapp 1 Stunde bis wir das Vlei erreichen. Die Sonne steht schon recht tief und zeichnet wunderschöne Orangetöne auf die Dünen. Im Vlei sind wir die Einzigen. Fantastisch!!!! Sehr fotogen stehen einige tote Akazienbäume in der trockenen Salz Lehmpfanne. Auf dem Rückweg begegnen wir einer Gruppe Oryxantilopen, die gerade eine Düne überqueren wollen. Da sich unsere Wege kreuzen, machen die Oryx kehrt und klettern die Düne wieder hinauf.

Das Tor zum Park schließt um 18.00 Uhr. Gerade noch rechtzeitg erreichen wir es. Das Zelt aufschlagen geht jetzt schon viel flotter. Nach kaum 1 Stunde steht das Zelt und die Nudeln sind serviert. Der Abend ist mild und wir sitzen noch bis 20.30 Uhr. Danach packen wir zusammen und kriechen in unsere Zelte. Um 4.30 Uhr stehen wir auf, um vor dem Sonnenaufgang im Sosussvlei zu sein. Es ist kalt und dunkel. Wir gehören zu den ersten die das Tor Richtung Sossusvlei passieren. Wie auf einer Ameisenstrasse klettern die Frühaufsteher die Düne 45 hinauf. Den Ameisen schliessen wir uns nicht an. Stattdessen setzen wir unsere Fahrt Richtung Dead Vlei fort. Im 2. Gang bei 3000 – 4000 Umdrehungen komme ich ohne Probleme und ohne Luft abzulassen durch den Tiefsand, den es gilt auf den letzten 5 Kilometern zu meistern. Wir sind zwar nicht alleine im Dead Vlei aber noch läßt es sich vernünftig fotografieren. Allerdings liegen viele Bäume noch voll im Schatten. Als sich das Vlei dann mit Menschen füllt begeben wir uns zurück zum Fahrzeug, um endlich zu frühstücken. Trotz der Stärkung verspürt keiner von uns große Lust eine Düne zu erklimmen. Die Düne “Big Daddy” erscheint uns doch etwas zu hoch. Stattdessen beobachten wir eine Weile drei Reisende, die vergeblich versuchen, einen Platz in einem der Shuttles zu ergattern. Die Erregung bei ihnen steigt sichtlich, nachdem auch das vierte Shuttle sie passiert. Irgendwann begeben wir uns dann doch in Richtung Sossusvlei. Der Trubel, der uns dort erwartet ist uns allerdings zu viel, so dass wir uns entschliessen, zum Camping Platz zurückzufahren und uns ein wenig auszuruhen. Bevor wir am nachmittag noch einmal in Richtung Richtung Düne 45 fahren, machen wir noch einen Abstecher zum Sesriem Canyon. Hier halten wir uns allerding nicht sehr lange auf. Dieser Abstecher war aus unserer Sicht eher entbehrlich. Als wir bei an den Dünenkämmen ankommen, werden diese bereits vom Nachmittagslicht in orangerote Farbe getaucht. Das Spiel von Licht und Schatten, das sich uns offenbart ist einfach atemberaubend. Diese Fahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt. Am Abend geniessen wir noch einmal den Abendhimmel und begeben uns früh ins Bett.

Abendhimmel über Sesriem

In aller Ruhe verlassen wir am nächsten Morgen Sesriem in Richtung Swakopmund. Von dort werden wir die Namib noch einmal erleben. Diesmal allerdings aus der Luft.

[Mehr Namibia Bilder gibt es hier. ]

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