Namibia – Tag 7 und 8

Posted by on January 17, 2008 in Nambia 2007 | 0 comments

Wir nehmen die 344 km Richtung Swakopmund nach einem gemütlichen Frühstück in Angriff. In Solitaire machen wir einen Zwischenstop bei Moses und geniesen seinen legendären und sehr leckeren Apfelkuchen. Eine absolute Empfehlung!

Solitaire

Während wir dort sitzen, halten die Busse reihenweise und die Angestellten kommen kaum nach den Apfelkuchen vom Blech auf die Teller zu befördern. Zwischen 130 und 160 Bleche werden dort täglich gebacken und verkauft. Gegen 13.00 Uhr erreichen wir Swakopmund, das sich uns leider im Küstennebel präsentiert.

Wir übernachten im Secret Garden Guesthouse. Dort beziehen wir ein schönes, großes Zimmer mit kostenlosem Wireless Internetzugang. Dieser erweist sich als nützlich, da ich vergessen hatte, eine Brennsoftware auf meinem Notebook zu installieren. Nun war es mir auch möglich meine Bilder auf DVD zu sichern.

Nach einem Spaziergang durch die kleine, übersichtliche Stadt essen wir in der Kupferkanne. Das Essen war ausgezeichnet. Das Restaurant ist gleichzeitig Museum mit Bildern und Gegenständen aus der Zeit um 1900. Uns hat es dort sehr gut gefallen. Der Nachhauseweg zu unserem Quartier kam uns vor wie der Marsch durch eine Geisterstadt. 20.30 Uhr kaum ein Mensch oder Auto auf der Strasse. Es fehlte nur noch der vertrocknete Busch, den es über die Strasse weht zum perfekten Western.

Am nächsten Morgen fahren wir nach Walvis Bay und beobachten Flamingos und Pelikane, die sich in großer Zahl in der Bucht aufhalten.

14.45 Uhr starten wir schließlich mit Bush Birds in der Cessna V5-Fun zum Fotoflug über die Namib. Ein gigantisches Erlebnis.

Bush Birds

Mit Andy, dem Besitzer, habe ich vereinbart, dass das Copilot Fenster offen bleibt, so dass ich nicht durch die Scheibe fotografieren muss. Dafür musste ich allerdings die Maschine chartern. Zunächst fliegen wir über den Kuiseb Canyon und über die Namib. Andy macht das nicht zum ersten Mal, er variiert die Höhe fliegt Schleifen und bringt mich so immer wieder in gute Positionen zum Fotografieren. Aus der Vogelperspektive kann man die verschiedenen Dünenformen sehen, so z.B. Linear-, Stern, Sichel- und Buckeldünen. Meinen beiden Damen bläst der Flugwind kräftig ins Gesicht. Zum Glück ist es nicht so kalt wie vorhergesagt.

Dünen aus der VogelperspektiveSchließlich erreichen wir Sossusvlei und überfliegen die Düne 45. An der Küstenlinie geht es dann zurück. Hier offenbart sich der Kampf zwischen Wasser und Sand. Wir überfliegen das Wrack der Eduard Bohlen und die Salzgewinnungsbecken, die sich leider unter einer Wolke verbergen.

Eduard Bohlen

Den Tag beschliessen wir mit einem Abendessen im “The Tuck”. Der Fisch ist ausgezeichnet. Allerdings ist das Restaurant sehr laut und für unseren Geschmack zu ungemütlich.

[Mehr Namibia Bilder gibt es hier.]

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