31.01.2015 – Ankunft in Entebbe

Posted by on April 12, 2015 in Uncategorized | 0 comments

Nach unseren eher mäßigen Erfahrungen mit Etihad fliegen wir diesmal mit Emirates über Dubai nach Entebbe. Bei einem Kaffee und einem Macaron gehen die drei Stunden Aufenthalt in Dubai schnell rum. Der Flug ist ereignislos und ok. Allerdings ist der Standard von Dubai nach Entebbe ist deutlich geringer zumindest hinsichtlich Sitzkomfort und Unterhaltungsprogramm.

 Entebbe angekommen wird die Abfertigung flott durchgeführt. Es ist geplant, dass unsere Tochter uns mit unserem Guide abholt, der nach unserem Kampala Aufenthalt mit uns eine 11-tägige Safari durchführen wird. Wir freuen uns darauf unsere Tochter nach 5 Monaten wieder zu sehen. Doch am Ausgang ist niemand, den wir kennen.

Wir stehen etwas verloren rum. Da bietet uns ein Einheimischer an, dass wir sein Mobiltelefon benutzen dürfen, was wir dankend annehmen. Eine tolle Geste! Unsere Tochter steckt noch zwischen Kampala und Entebbe im Verkehrschaos. Glücklicherweise müssen wir nur 10 Minuten warten.

Für die Fahrt nach Nansana, wo uns unsere Tochter im Hotel untergebracht hat, benötigen wir geschlagene drei Stunden. Unser Guide Twaha erklärt uns stolz, dass Uganda das beste Land Afrikas ist. Unter anderem, weil es keine Regeln gibt. Das Verkehrsverhalten unterstreicht dies eindrucksvoll. Es ist unglaublich, wie dynamisch hier neue Spuren aus dem Nichts entstehen. Aus einer zwei-spurigen Strasse wird urplötzlich eine mit fünf Spuren. Unglaublich….das ist der nackte Kampf um jeden Zentimeter Asphalt.

Unser Hotel ist in der Nähe des Guesthouses unserer Tochter. Das Hotel Ivory. Wir beziehen die Suite. Das Zimmer ist sehr einfach, ein Bett, das praktisch den ganzen Raum einnimmt und eine Toilette, mit Waschbecken und Dusche. Es ist sauber und die Nacht kostet lediglich 12€.

Mein erster Eindruck von Nansana ist…das ist Afrika. Das Leben spielt sich am Strassenrand ab. Überall kleine Shops, am Abend werden überall die Grills angeworfen. Es wird Fleisch und Fisch gegrillt und verkauft. Es riecht nach Gegrillten. Toll! Auch wenn ich nichts davon esse.

Meine Tochter hat geplant mit uns äthiopisch essen zu gehen. Wir fahren in das Restaurant Casablanca in Kampala. Doch zunächst müssen wir einen Transport organisieren. Die Matatas sind alle voll. Schließlich bekommen wir noch eines mit dem wir zum nächsten „Stage“ fahren können. Ein Stage ist eine Art Haltestelle, an der auch viele Boda Fahrer stehen. Janine versucht einen günstigen Preis zu verhandeln. Letztendlich zahlen wir allerdings 4000 Uganda Schilling, was relativ viel ist. Aber die Boda Fahrer halten zusammen, denn sie wissen genau, dass wir von hier wegkommen müssen. Der Versuch ein anderes Boda zu bekommen, endet immer wieder bei diesem Preis. Einer unserer Boda Fahrer hat getrunken, er zeigt Renate stolz seine Flasche und lässt sie riechen. Renate ist entsetzt, worauf wir einen neuen Boda Fahrer suchen.

Im Casablanca essen wir im Freien, welch’ eine wunderbare Abwechslung zu dem tristen Wetter in Deutschland. Die Küche ist fantastisch. Wohlgenährt und zufrieden treten wir die Heimreise an. Zurück geht es mit einem sogenannten „private Hire“, was unserem klassischen Taxi entspricht. Janine verhandelt den Preis und los geht’s! Der Verkehr ist eine Katastrophe und wir benötigen geschlagene zwei Stunden.

Erste Impressionen:

Inhaltsverzeichnis Weiter

Leave a Comment

Your email address will not be published.